Peru – Andes, Waterfall & More
- Marc/Thilo
- vor 3 Tagen
- 7 Min. Lesezeit

Wie im letzten Bericht schon angedeutet ging es von Lima aus wieder in die Anden.
As already mentioned in the last report, we left Lima and headed back to the Andes.
Wir fuhren erst einmal wieder einige Kilometer über die Panamericana an der Küste entlang, bevor es wieder Richtung Berge bzw. in die Anden ging. Das Ziel war die Stadt Huaraz. Auf dem Weg dorthin hatten wir leider eine schmale Ölspur auf der Fahrbahn und Marc hatte diese ärgerlicherweise erwischt und sich bei ca. 50-60km/h hingelegt. Glücklicherweise war gerade kein Verkehr und somit war außer einem kleinen Schock bei Marc, ein paar Kratzern am Motorrad, einem kaputten Spiegel, kaputten Blinker und einer leicht lädierten Seitentasche nichts weiter passiert. Daher konnten wir nach ein paar Minuten wieder weiterfahren. Öl auf der Straße ist wirklich ein „killer“ für Motorradfahrer… Na ja, zusätzlich zu dem Unfall fing es auch noch an zu regnen und somit hatten wir den ersten wirklichen Regenfahrtag auf dieser Reise. Regentechnisch hatten wir wirklich glück bis zu diesem Zeitpunkt ;) In Huaraz angekommen, konnten wir auch gleich für 10 Euro in einem Motorradladen zwei neue Spiegel besorgen und somit war das eine Problem mit dem kaputten Spiegel schon am gleichen Tag wieder gelöst.
We drove a few kilometers along the Pan-American Highway along the coast before heading back towards the mountains and the Andes. Our destination was the city of Huaraz. Unfortunately, on the way there, we hit a narrow oil slick on the road and Marc unfortunately skidded at around 50-60 km/h. Fortunately, there was no traffic at the time, so apart from a minor shock for Marc, a few scratches on the motorcycle, a broken mirror, a broken turn signal, and a slightly damaged side bag, nothing else happened. So we were able to continue our journey after a few minutes. Oil on the road is really a “killer” for motorcyclists... Well, in addition to the accident, it also started to rain, so we had our first real rainy day on this trip. We had been really lucky with the rain up to that point ;) When we arrived in Huaraz, we were able to buy two new mirrors for 10 euros in a motorcycle shop rigth away, so the problem with the broken mirror was solved on the same day.
Aus Huaraz aus ging es weiter, um einen mythischen Pass in den Anden zu befahren. Der Pass „Punta Olimpica“ mit dem Tunnel auf 4,735m Höhe und den Aussichten auf einige Berggipfel war schon sehr beeindruckend. Auf der Strecke bzw. dem Pass haben wir auch noch lokale Motorradfahrer aus Lima und einen weiteren aus Kanada getroffen…
From Huaraz, we continued on to cross a legendary pass in the Andes. The Punta Olimpica pass, with its tunnel at an altitude of 4,735 m and views of several mountain peaks, was truly impressive. On the route and the pass, we also met local motorcyclists from Lima and another from Canada...
Gleich am nächsten Tag ging es dann mit einem weiteren Highlight weiter. Der Cańon del Pato. Diese Strecke, mit den vielen Tunneln und felsigen Schluchtwänden, war dann auch sehr beeindruckend.
The very next day, we continued with another highlight: the Cañon del Pato. This route, with its many tunnels and rocky gorge walls, was also very impressive.
Nach den ganzen Eindrücken in den Anden ging es erst einmal wieder an den Pazifik nach Trujillo. Dort gibt es einige Ausgrabungen und restaurierte Orte der „Vor-Inka-Zeit“ und diese haben wir uns an einem Tag angeschaut.
After taking in all the sights in the Andes, we headed back to the Pacific coast to Trujillo. There are several excavations and restored sites from the “pre-Inca era” there, which we spent a day visiting.
Mit einem vollen Tag in der Tiefebene und Wärme ging es dann aber auch schon wieder weiter und zurück in die Anden. Das Tagesziel hieß Cajamarca. Cajamarca war eine Residenz des Inkaherrschers Atahualpa. Hier traf im November 1532 der spanische Eroberer Francisco Pizarro ein und nahm ihn in der Schlacht von Cajamarca gefangen. Dies war ein entscheidendes Ereignis der spanischen Eroberung Perus. Ein kleines Museum stellt den originalen Raum da, in welcher der Inkaherrscher gefangen gehalten wurde bis zur Ermordung.
After a full day in the lowlands and warm weather, we continued on our way back to the Andes. Our destination for the day was Cajamarca. Cajamarca was for a time the residence of the Inca ruler Atahualpa. It was here that the Spanish conquistador Francisco Pizarro arrived in November 1532 and captured him in the Battle of Cajamarca. This was a decisive event in the Spanish conquest of Peru. A small museum displays the original room in which the Inca ruler was held captive until his murder.
Von dort sind wir weiter über die Carretera (Straße) 08B bis nach Leymebamba gekommen. Diese Straße führt mit einigen Kurven, schmalen Hangstraßen und atemberaubenden Aussichten weiter in die Anden bis zum Anfang des Amazonas hinein. An diesem Fahrtag hatten wir Temperaturunterschiede zwischen 10-32 °C, Höhen von ca. 900HM bis zu ca. 3,600HM, Sonne, Regen, waren in Wolken unterwegs und manchmal gab es auch ein wenig Wind und Verkehr ;) Es wurde also nicht langweilig. Die Motorradregensachen wurden auch entsprechend der jeweiligen Situation angezogen und zu mindestens die Regenjacke auch gerne mal wieder zwischendurch ausgezogen…
From there, we continued along Carretera (road) 08B to Leymebamba. This road winds its way through the Andes with a few bends, narrow hillside roads, and breathtaking views, leading to the beginning of the Amazon. On this day of driving, we experienced temperature differences between 10-32 °C, altitudes from approx. 900 m to approx. 3,600 m, sun, rain, clouds, and sometimes a little wind and traffic ;) So it wasn't boring. We put on our motorcycle rain gear as needed and took off our rain jackets from time to time again...
Von Leymebamba sind wir dann weiter über die Provinzhauptstadt „Chachapoyas“ zum nächsten Ziel, dem Gocta-Wasserall. Dieser Wasserfall wurde erst 2002 von einem deutschen Entwicklungshelfer in die Öffentlichkeit getragen und hat eine Höhe von über 771m. Hier haben wir einen halben Tag für die Trekkingtour zum Wasserfall verbracht und die zweite Hälfte genutzt, um uns ein wenig auszuruhen und nachmittags noch ein wenig Bundesliga zu schauen ;). Auf dem Trek zum Wasserfall haben wir die „neue“ Drohne mal wieder benutzt und beinahe auch schon wieder verloren ;) Wir hatten dieses Mal ein „follow-me-problem“. Durch die Benutzung in der Schnellfunktion ohne Handy und Steuermodul hatten wir kurzzeitig keine Kontrolle mehr über die Drohne. Die Drohne musste einem Ast ausweichen und hat somit Marc als „follow-me-Fixpunkt“ verloren. Wir müssten dann mit ansehen, wie die Drohne daraufhin mit einer Landung an Ort und Stelle startete. Dieser Ort war leider nur im Busch und über einem kleinen Bach. Aber wir hatten Glück. Irgendwie wollte die Drohne nicht auf Wasser landen und somit hat Marc die Rettungsaktion gestartet und ist klettern gegangen. Letztendlich schwirrte die Drohne ca. 30cm über dem Bach und Marc konnte Sie mit der Hand dann zur Landung auf der Hand bewegen… Da hatten wir beide schon ein wenig Adrenalin und Stress in dieser Situation ;)
From Leymebamba, we continued via the provincial capital of Chachapoyas to our next destination, the Gocta Waterfall. This waterfall was only brought to public attention in 2002 by a German aid worker and has a height of over 771 meters. We spent half a day trekking to the waterfall and used the second half to rest a little and watch some Bundesliga soccer in the afternoon ;). On the trek to the waterfall, we used the “new” drone again and almost lost it again ;) This time we had a “follow-me problem”. By using the fast function without a cell phone and control module, we briefly lost control of the drone. The drone had to dodge a branch and thus lost Marc as its “follow-me fixed point”. We then had to watch as the drone started to land on the spot. Unfortunately, this spot was in the bush and above a small stream. But we were lucky. Somehow, the drone didn't want to land on water, so Marc started the rescue operation and went climbing. In the end, the drone hovered about 30 cm above the stream and Marc was able to get the drone to land on his hand... We both had a bit of adrenaline and stress in this situation ;)
Nach diesem wirklich guten letzten Sightseeing Spot in Peru ging es dann auf schnellsten Wege Richtung Ecuador. Unser eigentlich angedachter Grenzübergang nach Ecuador wurde leider für Ausländer seitens Ecuador geschlossen. Obwohl Ecuador keine direkte Grenze mit Venezuela hat, hatte Ecuador nur noch einen Grenzübergang mit Peru für Ausländer mit eigenen Fahrzeug nach der „Entführung“ Maduros aus Venezuela durch Trump offen gelassen… Na ja, somit mussten wir jedenfalls einen guten Umweg fahren, um zu einem offenen Grenzübergang zu gelangen.
After this truly excellent last sightseeing spot in Peru, we headed as quickly as possible towards Ecuador. Unfortunately, the border crossing to Ecuador that we had originally planned to use was closed to foreigners by Ecuador. Although Ecuador does not share a direct border with Venezuela, Ecuador had only left one border crossing with Peru open to foreigners with their own vehicles after Maduro's “kidnapping” from Venezuela by Trump... Well, anyway, we had to take a long detour to get to an open border crossing.
Wir waren nun knapp 4 Wochen in Peru und haben es sehr genossen. Natur, Landschaften, Bekanntschaften, Historie und Motorradstecken waren wieder mal ausgezeichnet. Aber man muss auch zwei weitere Punkte hervorheben. Zum einen waren die Verkehrsteilnehmer auf der Straße in Peru, bis zu diesem Punkt unserer Reise, die aggressivsten. Es wird sehr viel Gebrauch von der Hupe gemacht und man wird gerne auch von der rechten Seite überholt… und zusätzlich liegt leider überall außerhalb der touristischen hotspots einiges an Müll und Plastik herum. Dieser wird auch gerne einfach während der Fahrt aus dem Fenster geworfen.
We have now been in Peru for almost four weeks and have enjoyed it very much. The nature, landscapes, people we have met, history, and motorcycle routes have once again been excellent. But there are two other points that need to be highlighted. Firstly, the road users in Peru have been the most aggressive we have encountered so far on our trip. They use their horns a lot and do not mind to overtake on the right as well... and unfortunately, there is also a lot of rubbish and plastic lying around everywhere except at the tourist hotspots. People also like to throw this out of the window while driving.
Na ja, nun sind wir gespannt, wie es in Ecuador weitergeht ;) Die erste größere Station wird die Stadt Cuenca sein. Bericht wird folgen…
Well, now we are excited to see how things will continue in Ecuador ;) The first major stop will be the city of Cuenca. Report to follow...
Uns geht es gut! Bis bald! We'll be fine and see you soon!













































































































































































































































































































































Kommentare